Natur-und-Handgemacht - Dinkelkissen und Hirsekissen
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Welches Kissen hilft am besten bei Verspannungen?


Wir sollten zweierlei unterscheiden:
1. Wenn die Verspannungen stärker oder vor allem tagsüber auftreten, was
oft z.B. durch Schreibtischarbeit verstärkt wird (ich kann davon ein Lied
singen...).
2. Anders sind Verspannungen durch ungeeignete Schlafverhältnisse (Kissen,
Matratze etc...), dabei würden Sie evtl. nachts mit Verspannungen oder Schmerzen
aufwachen, vor allem aber morgens ganz verspannt sein. Beim Schlaf sollten die
Bandscheiben der Wirbelsäule sich ja eigentlich ausdehnen, was sie aber nicht können, wenn
man verkrampft liegt und die verkrampften Muskeln die Bandscheiben gequetscht halten.

Im 1. Fall (Tagesverspannung) versprechen die Dinkelkissen (Wärmekissen) schnelle
und zuverlässige Hilfe. Die erwärmten Körnerkissen werden auf die verspannten
Stellen gelegt (oft z.B. Schulter-Nacken), die feuchte Wärme entspannt die
Muskulatur und Spannungsschmerzen lassen nach. Das könnten Sie beim Relaxen
vorm Fernseher, nach dem Sport oder sogar am Schreibtisch und beim
Staubsaugen machen.
Ich selber habe das Schulter-Nackenkissen auch schon beim Autofahren benutzt.
Geheimtip: Das warme Dinkelkissen eine halbe Std. vor einer Massage anwenden!
Natürlich ist es auch empfehlenswert, das Wärmekissen mit ins Bett zu nehmen,
z.B. bei Nackenverspannungen aufs Kopfkissen legen, oder auch auf Rücken,
Bauch, Beine etc. Unter der Bettdecke hält die Wärme auch viel länger. Noch
ein Sportlertip: ausgiebiges Stretching vor und nach dem Sport.

Im 2. Fall (Nachtverspannung) könnte es hilfreich sein, das bisherige Kopfkissen
gegen ein Spelzenkissen auszutauschen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein
Spelzkissen endlich die ersehnte Nachtruhe bringt, nachdem alle Versuche mit
allen möglichen Kissen, auch sogenannten Gesundheits- oder orthopädischen Kissen
enttäuschend verlaufen sind, und seien diese Kissen auch noch so teuer gewesen!
Ob Sie nun ein Hirsespelzkissen oder ein Dinkelspelzkissen nehmen ist mehr oder weniger
Geschmacksache.

Wichtiger ist, wie dick die Kissen gefüllt sind, je nach Schlafverhalten.
Wenn Sie ein relativ flach gefülltes Kissen bevorzugen und es beim
Schlafen immer wieder mal zurecht "knautschen" (und dadurch höher
machen) neigen die Hirsespelzen dazu, leicht wieder auseinander zu fließen.
Hier wäre die Stützwirkung von Dinkelspelzen besser, weil sie nicht so
fließen, jedoch stört manche Menschen das typische Rascheln der
Dinkelspelzen. Zum "Knautschen" brauchen Sie ein großes flacheres Kissen,
also 40x60 cm oder 40x80 cm.
Ich persönlich benutze schmale Kissen (27x50, 30x60) die ziemlich dick
gefüllt sind, weil ich nicht "knautsche" ("wie ein Stein" liege), deshalb schlafe ich auf Hirse und Dinkel
gleich gut, im Sommer aber lieber auf Dinkelspelzen, weil sie luftiger sind.
Jedoch muss ich mehrmals im Jahr etwas Spelzen nachfüllen, weil sie sich ja
nach und nach zusammen drücken. Für "Knautscher" ist das Nachfüllen dagegen
nicht so wichtig, Hauptsache flach, also beweglich).

Zum Regulieren der Füllhöhe sind alle Kopfkissen mit einem Klettverschluss
ausgestattet, damit man leicht etwas Füllung herausnehmen oder nachfüllen
kann. Zu jedem Kissen gibts einen gratis Nachfüllbeutel dazu, mit einer
ausreichenden Menge an Reserve Spelzen.

Das war nun etwas ausführlicher, ich hoffe ich habe Sie
damit nicht eher noch verwirrt. Wahrscheinlich trifft für Sie ja beides zu
(Tages- u. Nachtverspannung) und das ist auch kein Wunder. Wenn
Verspannungen über Jahre bestehen, kann man es oft nicht mehr genau
abgrenzen, aber achten Sie einfach mal darauf, wann die Verspannungen am
Schlimmsten bzw. wann am Erträglichsten sind...

Natürlich ist auch wichtig, dass sich beim Benutzen der Kissen ein wohliges
angenehmes Gefühl einstellt, und das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Ihr Betten-Bär
Albert Wilhelm

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